No Banana Union - No Software Patents

PAUKSTADT.de

Webserver von Oliver Paukstadt

Oliver
ircIRC
cameraCam
jabberJabber
Home  ·  Persönlich  ·  Musik  ·  Linux  ·  Portal  ·  Publikationen  ·  Software  ·  Sprungbrett  ·  Bilder  ·  Camera  
Das Verhalten von Gates hatte mir bewiesen, dass ich auf ihn und seine beiden Gefaehrten nicht rechnen durfte.
Karl May, Winnetou III, "Das Testament des Apachen"

Linux allgemein

Linux benutzen und Linux administrieren sind zwei paar Schuhe.
Darin liegen allerdings gleichzeitig die Chance und die Gefahr für Linux. Der Ruf von Linux kann sehr großen Schaden dadurch nehmen, wenn unzureichend qualifizerte Administratoren durch fehlendes Verständnis ein Linux genau so administrieren wie zuvor ein Windows: Mittels click'n'reboot.

Ich habe auch einmal irgendwo gelesen, wie man ein Solaris administrieren soll: Änderungen in den Konfigurations-Dateien am besten durch einen Reboot prüfen, damit beim nächsten Reboot durch ein Operating auch nichts schief geht. Da frag ich mich, warum sollte ein Reboot notwendig sein, wenn nicht sowieso schon etwas schiefgegangen ist? Kann ich die veränderte Konfiguration nicht durch den Start eines Teils der Konfigurations-Skripte überprüfen? Wenn ich etwas an der Netzwerk-Konfiguration eines Linux Rechners geändert habe, dann sollte ich wissen, welchen Befehl ich ausführen muß, um ein Interface mit diesen neuen Daten aus der Konfigurationsdatei zu aktivieren.

Leider wird in den wenigsten Fälle überlegt und proaktiv administriert, sondern es wird reaktiv versucht zu retten was zu retten ist, zur Not mittels durchprobieren aller Auswahlmöglichkeiten. Deshlab ist Linux angeblich so kompliziert: durch das Fehlenden der grafischen Tools, die die Auswahlmöglichkeiten bieten, kann man auf Nachdenken verzichten und stupide kombinieren und variieren.

Bei Administartoren gilt das gleiche wie bei Programmierern: Ein wirklich guter ersetzt ein Dutzend durchschnittlicher.

Hir noch ein paar wichtige Links zu Linux auf dem Heim-Rechner, Linux auf dem Desktop und Linux auf dem Server.

Linux for zSeries

Linux for zSeries kann die höchste Form des proaktiven und höchstverfügbaren Einsatzes von Linux sein.
"Kann" deshalb, weil die schon oben aufgeführten Gr¨nde in diesem Umfeld genau so gelten, mit einem entscheidenen Unterschied: Im Mainframe-Umfeld wird schon zu einem großen Teil proaktiv agiert. Es ist ein Feld mit über 30 Jahren Erfahrung im professionellen und kommerziellen Einsatz von Informationsverarbeitung. Und aus diesen Erfahrungen kann man lernen.

Das fängt bei den Kleinigkeiten an, daß dadurch das der Hersteller einen Fix freigegeben hat, der nicht sofort in ein Produktionssystem eingebaut wird, sondern erst einmal im Testsystem ausgiebig gestestet wird, bevor er dann im Produktionssystem eingebaut wird.

Ein weiterer Vorteil im Mainframe Umfeld ist, daß Dokumentation ganz einfach dazu gehört, und zwar auf verschiedenen Abstraktionsstufen: Anleitungen für den Systemprogrammierer auf der einen Seite ebenso wie für ein Operating auf der anderen Seite. Und Linux Rechner können ziemlich lange ohne Probleme laufen und ohne Dokumentation muß sich auch der beste Administrator erst wieder durch das System kämpfen, schädlich wenn es schnell gehen muß

Neben den allgemeinen Links für Linux auf dem Server hier noch einige Linux zu Linux for zSeries.

Letzte Änderung: 2005-12-27, 11:36
Kontakt